NGC 7000

NGC 7000

Die Aufnahme wurde auf Spaniens höchsten Berg, dem Teide auf Teneriffa gemacht. Ich habe einen Standort in der Nähe der Seilbahn in 2300 m Höhe gewählt. Er ist hoch genug, um einen großen Teil der eventuell auftretenden Wolken unter sich zu lassen aber auch nicht zu hoch, so dass die Lichter der entfernten Orte an der Küste stören würden. Das Bild zeigt den Gasnebel NGC 7000 im Sternbild Schwan. Der Nebel ist in etwa 2000 bis 3000 Lichtjahre von uns entfernt. Leider zogen in der Nacht am Teide (2300 Meter Höhe) doch einige Wolkenzirren durch, so dass die großen Sterne einen deutlich erkennbaren Hof aufweisen.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb, Reducer, Kamera: Sony Alpha 7s auf Astrotrac,  ISO 5000, Belichtung 90 x 20s, Aufnahmeort: Teide National Park, Teneriffa am 28.08.2017 .

Orionkomplex: M 42, IC 434 und NGC 2024

M 42, IC 434 und NGC 2024

Das Bild zeigt links unten den Orionnebel M42 und in der Mitte den roten Emissionsnebel IC 434, der teilweise durch eine Dunkelwolke durchzogen wird, die bei genauerem Hinsehen einem Pferdekopf ähnelt. IC 434 ist in etwa 1500 Lichtjahre von uns entfernt. Neben IC 434 ist mit NGC 2024 ein weiterer Emissionsnebel zu sehen, der wegen seiner Gestalt auch Flammennebel oder flammender Baum genannt wird. Zudem lassen sich in dem Bild zwischen und um den Nebeln weitere Staubwolken erkennen. Für die Aufnahme wurde die Brennweite des Teleskops mittels Reducer verringert.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb, Reducer, Kamera: Sony Alpha 7s auf Astrotrac,  ISO 2000, Belichtung 256 x 30s, Aufnahmeort: Walter-Hohmann -Sternwarte am 30.12.2016 .

Sagittarius Trio – M8, M20, M21 – NGC6559 – NGC6544 (Sagittarius)

Sagittarius Trio

Ein weiteres Bild vom Teide ein Jahr später zeigt die Nebel M8, M20 und M21, welche auch unter dem Namen “Sagittarius Trio” bekannt sind. Anstelle des Flatteners wurde für das Teleskop ein passender Reducer verwendet, als Reise-Montierung dient eine Astrotrac.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb, Reducer, Kamera: Sony Alpha 7s auf Astrotrac,  ISO 3200, Belichtung 185 x 20s, Aufnahmeort: Teide am 28.08.2017.

Milchstrasse am Teide

Milchstrasse Süd-West am Teide

Der Anblick der Milchstraße war atemberaubend. Ich habe sie zum ersten Mal so deutlich gesehen. Die Bilder zeigen die Ansicht in Richtung Süd-West.

Aufnahmedaten:  Sigma 35 f1.8 @3.2, Kamera: Sony Alpha 7s auf Star Adventurer,  Belichtung 1 x 20s, Aufnahmeort: Teide am 03.09.2016 .

Antares Region

Antares Region

Anfang September verbrachten wir unseren Urlaub auf Teneriffa. Für Hobby-Astrofotografen wie mich ein Fest: die Insel hat neben Meer und tollem Sonnenwetter auch eine wunderschöne Vulkanlandschaft und einen ausgezeichneten Sternenhimmel in der Teide-Region zu bieten. Unter dem dunklen Himmel auf 2300 m Höhe sind insbesondere Aufnahmen von der Milchstrasse möglich, die im Ruhrgebiet undenkbar wären. Das Bild zeigt einen Ausschnitt aus dem Sternbild des Skorpions, die Antares Region. In unseren Breiten liegt diese Region allenfalls knapp über dem Horizont und ist aufgrund der Aufhellung nicht gut zu fotografieren.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb, Flattener, Kamera: Sony Alpha 7s auf Star Adventurer,  ISO 4000, Belichtung 100 x 20s, Aufnahmeort: Teide am 03.09.2016 .

Andromeda Galaxie M31

M31

Durch den Umbau der Sony a7s Kamera und einer Modifizierung des Bajonett-Anschlusses hatte ich Probleme den richtigen Abstand zwischen Bildfeldebener (Flattener) und dem Chip der Kamera zu finden. Wenn dieser Abstand nicht genau stimmt, sind die Sterne vor allem am Bildfeldrand stark verzogen. Ganz lässt sich dies bei der gewählten Kombination leider nicht verhindern, aber es sollte auch nicht stören. Letztlich hat nach vielem Probieren ein Einlegering mit einer Dicke von 0,67mm geholfen. Es ist immer noch nicht perfekt, aber für mich jetzt akzeptabel. Zum Testen des Abstandes hatte ich mir mit der Andromeda Galaxie M31 ein Standardobjekt ausgewählt.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb, Flattener, Kamera: Sony Alpha 7s auf Star Adventurer,  ISO 1600, Belichtung 300 x 15s, Aufnahmeort: Essen am 01.08.2016 .

Jupiter mit dem kleinen Tak

Jupiter am 07.03.2016
Jupiter am 07.03.2016 leicht vergrößert

Die Brennweite des kleinen Takahashi 60cb von 355mm lässt sich mit dem Q-Modul auf 600mm verlängern. Um Jupiter mit einigen seiner Monde aufzunehmen wurde zusätzlich eine Barlow Linse eingeschraubt, die eine weitere Brennweitenverlängerung (ca. 1,5 fache) zur Folge hatte. Letztlich liegt dann die Brennweite bei ca. 900mm.  Das obere Bild zeigt, dass Jupiter trotzdem noch sehr klein dargestellt wird, es lassen sich aber die zwei großen roten Wolkenbänder und die Monde Ganymede, Io und Callisto erkennen. Das untere Bild ist leicht vergrößert.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60Q, VIP Barlow, Kamera: Sony Alpha 7s auf Star Adventurer,  Belichtung 1/30s, Aufnahmeort: Essen am 07.03.2016 um 0.18h.

M44, weiterer Versuch

M44 am 29.02.16
M44 am 29.02.16 mit Spikes

Nachdem M45 hinter dem Horizont verschwunden war, hatte ich noch etwas Zeit für eine weitere Aufnahmereihe. Den offenen Sternhaufen M44 hatte ich schon vor einiger Zeit mal aufgenommen, aber er stand relativ günstig, fast im Zenit. Daher versuchte ich es erneut mit Praesepe. Zur Bearbeitung erstellte ich zwei Versionen, eine ohne Beugungsstrahlen, und eine mit künstlichen Spikes, die normalerweise bei Newton Teleskopen durch den Fangspiegel auftreten würden. Für Puristen sicherlich ein Frevel.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb mit Flattener, Kamera: Sony Alpha 7s auf Losmandy G8,  Belichtung RGB 90 x 60s,  15 Flats und Darks, Aufnahmeort: Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen am 29.02.2016.

Plejaden, M45

Plejaden M45 am 26.11.16

Wenn es mal schnell und unkompliziert gehen soll, sind die Plejaden eigentlich ein schönes Aufnahmeobjekt. Der offene Sternhaufen ist mit bloßem Auge schnell zu finden. Ich habe hier zum ersten Mal meine neue Losmandy G8 Montierung eingesetzt, sie ist eine stabile, für Astrofotografie taugliche Montierung, die mit einem leichten Teleskop wie dem Takahashi 60cb gut ohne Autoguiding längere Belichtungszeiten erlaubt.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb mit Flattener/Reducer, Kamera: Sony Alpha 7s,  ISO 1600, Belichtung RGB 180 x 60s + 169 x 45s,  Flats und Darks, Aufnahmeort: Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen am 26.11.2016.

Orion Nebel M42 am 08.01.16

Orion Nebel M42 am 08.01.16

Am Nachthimmel ist derzeit besonders schön der Orionnebel zu sehen. Für Astrofotografen eigentlich ein Standardobjekt. Er ist relativ leicht abzulichten, wenn man mal davon absieht, dass im Kernbereich ein paar sehr helle Sterne zu finden sind, so dass dieser Bereich, wenn man nicht aufpasst, auf den Bildern schnell überbelichtet wird. Zudem lassen sich die dunklen Wolken oft nur mit Mühe erfassen. Bei der oben stehenden Aufnahme nutzte ich wieder die Kombination aus Star Adventurer und dem Takahashi 60cb. Ohne Autoguiding konnte ich leider nur 15s Frames erzeugen, bei längeren Belichtungszeiten machte sich trotz Nachführung die Erddrehung bemerkbar und es entstanden leicht verzogene Sterne. Vielleicht hatte ich auch die Einnordung der Montierung nicht besonders sorgfältig vorgenommen.

Aufnahmedaten:  Takahashi 60cb mit Flattener, Kamera: Sony Alpha 7s,  ISO 1600, Belichtung RGB 392 x 15s,  keine Flats und Darks, Aufnahmeort: Walter-Hohmann-Sternwarte in Essen am 08.01.2016.